Wie fülle ich den Heil- und Kostenplan korrekt aus?

Neuerung im Bereich Zahnersatz sorgt nicht nur bei Patienten für Verunsicherung. Auch Ärzte und medizinische Angestellte sind oftmals ratlos bei den vielen Abkürzungen. Widersprüche und Ungereimtheiten müssen aber trotzdem vermieden werden. Doch wenn Experten in Sachen Zahne schon nicht damit zurechtkommen, wie sollen es dann gesetzlich oder privat Versicherte tun.

All diese Abkürzungen

Im ersten Teil des Heil- und Kostenplans füllt der Zahnarzt den tatsächlichen Befund des Patienten aus. Dazu benutzt er seine typischen Kürzel. b steht dabei beispielsweise für Brückenglied, e für ersetzter Zahn. K steht für Krone und Pk für Teilkrone. Kleine Buchstaben werden dabei in das Zahnschema des Befundes eingegeben, große Buchstaben für den Behandlungsplan. In Zeile B werden dabei die Kürzel für den tatsächlichen Zustand der Zähne eingegeben. Angestellte des Zahlungsträgers können daran ihre Abrechnungen ablesen. Zeile R beinhaltet die Informationen, die die Regelversorgung des Patienten kennzeichnen. Anhand dessen ermittelt die Krankenkasse den Festzuschuss. Die Erläuterung, die auch im Internet zur Verfügung stehen oder aber beim Zahnarzt nachgefragt werden können, helfen auch beim css zahnzusatzversicherung antragsformular

Richtig lesen und verstehen

Auch für Privatpatienten, die aufgrund dieses Plans ihren Eigenanteil ersehen können, sind diese Kürzel von großer Bedeutung. Muss allerdings eine Härtefallregelung getroffen werden, sollte dies über die Zahnarztpraxis erfolgen, die auch den Heil-und Kostenplan ausgestellt hat. Entsprechend können die Gebühren erfahren werden, um so einen besseren Überblick zu haben. Der Heil- und Kostenplan muss vom Zahnarzt bereits vor der Behandlung ausgestellt werden und darf auch nicht mit Kosten versehen sein. Auch bei der Krankenkasse ist er vorzulegen, um die Abrechnung genehmigen und durchführen zu können.

Fazit: Mit der richtigen Entschlüsselung sind die vielen Abkürzungen des Heil- und Kostenplans gar nicht so schwer zu verstehen. Gerade für Privatversicherte lohnt sich diese Aufschlüsselung immer, da es dabei auch um die persönlichen Kosten geht. Und wie immer gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

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