Sheabutter für eine zarte Haut

Sheabutter wird durch Auspressen der Sheanuss-Kerne gewonnen. Die Nuss wächst an einem Baum, der in den Savannen Westafrikas beheimatet ist. Aufgrund ihres hohen Gehaltes an Karotin und Allantoin wirkt sich Sheabutter besonders förderlich auf die Zellbildung aus, spendet Feuchtigkeit, beruhigt und sorgt für glatte, weiche Haut.

Pur oder als Creme

Traditionell wird Sheabutter zur Hautpflege, bei Gelenkschmerzen, zur Vermeidung von Schwangerschaftsstreifen und zur Babypflege benutzt. Ohne weitere Zusätze wird sie einfach auf die Haut gestrichen und leicht einmassiert. Zur Behandlung trockener und schuppender Hautstellen, zum Eincremen der Hände nach besonders starker Beanspruchung oder bei sogenannter „Altershaut“ wird das Produkt pur auf die Haut aufgetragen und entfaltet dort seine heilenden Kräfte.

In der Kosmetikbranche finden eher Cremes mit einem hohen Sheabutter-Anteil oder luxuriöse Seifen Anwendung. Die Kosmetikerin wird die entsprechend hochwertigen Produkte sorgfältig mit Hilfe verschiedener Make-Up Pinsel auf Gesicht und Dekolleté auftragen und unter Wärmeeinwirkung sanft einmassieren. Die Butter verbleibt anschließend auf der Haut, macht sie sichtbar glatter und spürbar weicher.

Schützen, Pflegen, Heilen

Grundsätzlich lässt sich Sheabutter überall dort einsetzen, wo die Haut besondere Pflege, wirkungsvollen Schutz oder Unterstützung beim Abheilen von Blessuren benötigt. Sogar hartnäckige, chronische Hautkrankheiten, wie Ekzeme, Dekubitus oder Neurodermitis lassen sich mit Sheabutter wirkungsvoll und vor allen Dingen ohne jegliche Nebenwirkungen behandeln. Es gibt spezielle Shampoos mit Sheabutter zu kaufen, die besonders bei spröden Haaren oder schuppiger Kopfhaut eingesetzt werden. Wunde Babyhaut oder leichte Verbrennungen sind ebenfalls typische „Einsatzgebiete“ für dieses Geschenk der Natur.

Hundebesitzer achten gerade im Winter ganz besonders auf die Pfoten ihrer vierbeinigen Hausgenossen. Ob zum Schutz gegen Streusalz, bei strengem Frost oder für besonders lange Strecken durch schwieriges Gelände: Auch hier eignet sich Sheabutter als vorbeugender Schutz oder hilft kleinere Verletzungen zu heilen.

Ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe

Kauft man Sheabutter pur, ist sichergestellt, dass keinerlei künstliche Zusatzstoffe die hervorragende Wirkung beeinträchtigen. Wer das Produkt nicht direkt auftragen mag, kann sich relativ unkompliziert unter Zugabe von hochwertigen Ölen, wie beispielsweise Kokos- oder Mandelöl seine Creme bzw. Bodybutter selbst herstellen. Ein paar Tropfen ätherisches Öl, verleihen dem Endprodukt schließlich noch eine ganz persönliche Note.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.