Dermaplant Salbe

Dermaplant Salbe eignet sich zur Anwendung bei Hauterkrankungen wie Entzündungen der Haut mit Juckreiz, z. B. Ekzeme, Neurodermitis (endogenes Ekzem). Die Anwendungsgebiete entsprechen dem homöopathischen Arzneimittelbild.

Immer mehr Menschen leiden an Hauterkrankungen, mit steigender Tendenz. Dabei sind insbesondere die sogenannten Ekzeme, wie z.B. die Neurodermitis, auf dem Vormarsch. Der Begriff „Ekzem“ ist ein Sammelbegriff für entzündliche Hauterkrankungen, die entweder akut (einmalig auftreten) oder chronisch (länger als sechs Monate) verlaufen können. Unter einer Neurodermitis, auch atopisches oder endogenes Ekzem genannt, leiden in Deutschland etwa 4 Millionen Menschen.

Eine Neurodermitis ist eine überschießende Abwehrreaktionen des Körpers auf für gesunde Menschen völlig harmlosen Stoffe (Allergene) wie Nahrungsmittel, Pollen, Hausstaub oder chemische Substanzen. Dabei richten sich ausgewählte weiße Blutkörperchen, welche eigentlich die Abwehrarbeit übernehmen und schädliche körperfremde Substanzen bekämpfen, gegen die Allergene. Dies hat zur Folge, dass der Körper viele Antikörper (Abwehrstoffe) bildet, welche sich gegen die eigentlich harmlosen Allergene richten. In Verbindung mit diversen Botenstoffen des Immunsystems, reagieren die Abwehrstoffe mit einem überschießenden Ausschuss von Entzündungsstoffen. Diese entzündliche Abwehrreaktion der Haut wird durch unterschiedliche weiße Blutkörperchen aufrecht erhalten. Darüber hinaus kommt es zu einer übermäßigen Ausschüttung des entzündungsfördernden Botenstoffes Histamin. Dies führt zu einer verstärkten Abwehrreaktion, worauf die Haut mit den typischen Neurodermitis-Symptomen reagiert.

Dabei reagiert die Haut mit folgenden Symptomen, die vorwiegend in Schüben auftreten:

● ausgeprägte Hautentzündungen
● starker Juckreiz, Schwellung, Rötung
● extrem trockene und empfindliche Haut

Das zentrale Symptom einer Neurodermitis ist jedoch der quälende Juckreiz. In einigen Fällen verschlimmert sogar das durch den Juckreiz hervorgerufene Kratzen die Entzündung. Typische Stellen, an denen eine Neurodermitis auftreten kann, sind insbesondere Armbeugen, Kniekehlen, Nacken, Hals und Gesicht.

Eine Ursache für die überschießende Produktion von Entzündungsstoffen in der Haut, ist in vielen Fällen die erbliche Veranlagung. Deshalb besitzen Kinder, deren Eltern an einer Neurodermitis erkrankt sind, ebenfalls ein erhöhtes Risiko ein Ekzem zu entwickeln. Mehr als 85 Prozent der Betroffenen erkranken vor dem 5. Lebensjahr an einer Neurodermitis. Dabei leiden besonders Kinder unter dem häufig quälenden Juckreiz. Gerade bei ihnen kann oft nur schwer verhindert werden, dass die Haut durch Kratzen noch weiter geschädigt wird. Hinzu kommt, dass die Haut schon auf kleinste Veränderungen gereizt reagiert. Darüber hinaus entwickeln die meisten Neurodermitiker zusätzlich allergische Erkrankungen (z.B. Asthma, Heuschnupfen).

Neurdermitis-Schübe werden meist durch unterschiedliche Faktoren ausgelöst, z.B.:

● saisonal bedingte Klimaveränderungen
● Allergene (Nahrungsmittel, Pollen, Tierhaare, Hausstaub, Kosmetika, Textilien etc.)
● Stress und psychische Belastungen
● Schwitzen (hohe Zimmertemperatur, körperliche Bewegung, Sauna, warmes Duschen/Baden etc.)

Sofern bekannt ist, welche Auslöser die Entzündungen bewirken, sollten diese so gut wie möglich gemieden werden. Zudem ist die Basistherapie entscheidend, welche in einer regelmäßigen Pflege der Haut besteht. Um die Haut so gut wie möglich zu schützen, ist sie mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen und einzufetten.

Dermaplant Salbe aus der Apotheke ist eine pflanzliche Alternative zur Behandlung von Ekzemen oder Neurodermitis. Die kortisonfreie Salbe, mit den Wirkstoffen aus der Mönchsköpfchen-Pflanze (Cardiospermum halicacabum) mindert in der Haut die Ausschüttung von Entzündungsstoffen. Dadurch werden Entzündungen gehemmt und Rötungen sowie Juckreiz schnell beseitigt. Darüber hinaus führt die Salbengrundlage der trockenen Haut wertvolle Pflegestoffe und Feuchtigkeit zu und regeneriert diese nachhaltig. Dermaplant eignet sich für die ekzem- und neurodermitisgeplagte Haut, wenn bisher kein Kostison benötigt wurde oder weniger Kortison zur Anwendung kommen soll. Durch die gute Verträglichkeit ist Dermaplant für Erwachsene und Kinder geeignet.

Dermaplant Salbe enthält als Wirkstoff Cardiospermum Urtinktur (1,0 g in 10 g Salbe). Die sonstigen Bestandteile sind: Benzylalkohol (Konservierungsmittel), Emulgierender Cetylstearylalkohol (Typ A) (Ph.Eur.), Dickflüssiges Paraffin, Octyldodecanol (Ph.Eur.), Weißes Vaselin, Gereinigtes Wasser.

Hinweis: Dermaplant Salbe darf nicht angewendet werden, bei einer (allergischen) Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile (z.B. Cetylstearylalkohol, Benzylalkohol). Besondere Vorsicht bei der Anwendung des homöopathischen Arzneimittels ist notwendig, bei starker Hautentzündung, Eiterungen der Haut oder Fieber sowie bei anhaltenden, unklaren oder wiederholt auftretenden Beschwerden. In diesen Fällen sollte medizinischer Rat eingeholt werden. Die Salbe sollte nicht mit den Augen, Schleimhäuten sowie tiefen offenen Wunden in Kontakt kommen. Nach dem Auftragen der Dermaplant Salbe sollten die Hände gereinigt werden. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn andere Arzneimittel angewendet werden bzw. bis vor kurzem angewendet wurden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Eine Wirkungsbeeinflussung von Dermaplant durch andere Arzneimittel ist bisher nicht bekannt. Die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels kann durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel ungünstig beeinflusst werden. In der Schwangerschaft und Stillzeit ist vor der Anwendung von allen Arzneimitteln der Arzt um Rat zu fragen. Beim Führen von Kraftfahrzeugen und dem Bedienen von Maschinen sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Nebenwirkungen: In seltenen Fällen können unter der Anwendung von Dermaplant Salbe lokale Unverträglichkeitsreaktionen an der Haut auftreten, so kann z.B. Cetylstearylalkohol örtlich begrenzt Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen. Zudem können sich bei der Anwendung von homöopathischen Arzneimitteln die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollten das Arzneimittel abgesetzt und der Arzt befragt werden. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigt oder Nebenwirkungen auftreten, die nicht in der Gebrauchsinformation aufgeführt sind.

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